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Niki Jones: Die Meisterin der Muster

Farben und Muster sind ihre Leidenschaft. Ihre Entwürfe spiegeln nicht nur ihre schottischen Wurzeln, sondern auch die Eindrücke, die sie auf zahlreichen Reisen sammelt, wider. So entstehen – oft mithilfe traditioneller Handwerkstechniken – einzigartige Heimtextilien.

Kräftige, satte Farben, geometrische Muster und ein moderner Look & Feel – das sind die Ingredienzien, die aus den Kissen, Plaids und Teppichen von Niki Jones Deko-Objekte der Begierde machen.

"Fülle dein Zuhause mit Geschichten" – Niki Jones

Spannende Geschichten erzählen auch die handgefertigten Produkte der schottischen Designerin: Sie entführen einen unter anderem in die farbenfrohe Welt Indiens – ein Land, das Niki Jones seit ihrem 21. Lebensjahr immer wieder bereist, um Inspiration zu sammeln. "Indien ist so ein lebendiges, interessantes Land", schwärmt Jones. "Viele meiner Produkte werden dort hergestellt und zahlreiche Ideen und Techniken, die ich benutze, stammen aus verschiedenen Gegenden Indiens. Egal, wie oft ich dorthin reise: Indien inspiriert mich jedes Mal aufs Neue."

Doch nicht nur Indien dient Niki Jones als Inspirationsquelle. Auch ihre schottischen Wurzeln fließen in ihre Designs mit ein. Die Liebe zu Stoffen und Farben tun ihr Übriges – und wiesen Jones schon früh den Weg in die berufliche Richtung. "Ich bin schon seit meiner Kindheit von Stoffen und Materialien fasziniert. Die meisten meiner Kindheitserinnerungen sind mit Farben, Textilien und Mustern verknüpft. Während meiner Schulzeit merkte ich dann, dass ich eine natürliche Begabung für Kunst und Design habe; deshalb habe ich das dann auch vertieft und am Scottish College of Textiles sowie am Royal College of Art studiert."

Nach dem Studium arbeitete die Designerin als Raumgestalterin bei Habitat – ihre Mentoren dort: Tom Dixon und Georgina Godley. "Es war eine so tolle Erfahrung bei Habitat mit Tom und Georgina zu arbeiten – sie sind wirklich einflussreiche Designer", resümiert Niki Jones. "Georgina hat mir beigebracht, wie man Kollektionen aufbaut, wie man Muster und Farben aufeinander abstimmt."
Sechs Jahre konnte sie dort ihr Know-how erweitern, ehe sie die Gelegenheit ergriff, als Design Director bei Wedgwood zu arbeiten. Mit dem dort erworbenen Wissen über neue Märkte wie Japan und China sowie Produktentwicklung und Herstellungsprozesse, folgte 2009 der Schritt in die Selbstständigkeit.

Tradition trifft Moderne

Dass Niki Jones mit ihren Heimtextilien einen Nerv trifft, ist unbestritten. Der Erfolg der vergangenen Jahre unterstreicht dies: Niki Jones entwickelte sich schnell zu einer bekannten Marke und wird in einigen der besten Shops und Kaufhäuser der Welt geführt, wie beispielsweise im Le Bon Marché in Paris oder Lane Crawford in Hong Kong.

Ein Kriterium und Qualitätsmerkmal, das die Kissen, Plaids und Teppiche so besonders macht, ist die Handarbeit, die in ihnen steckt. Auch hierbei spielt Indien und die dort noch lebendige traditionelle Handwerkskunst eine große Rolle: "Eine der interessantesten Techniken, die wir nutzen und für die wir bekannt sind, ist die Krüwell-Stickerei", erzählt die Designerin. "Diese Technik kam zur Zeit des Osmanischen Reichs nach Indien. Krüwell stellt in der Regel Motive aus der Flora und Fauna dar – mit unseren Designs bringen wir eine moderne Optik rein, das verleiht dieser sehr traditionellen Technik eine ganz neue Dimension."

Pretty Pattern Play

Die Kollektionen von Niki Jones sind einzigartig: Die Kombination aus Mustern, Farben und Produkten ist in sich absolut stimmig. Dabei sei der kreative Prozess des Designens und Entwickelns ein nie endender Prozess. "Wir versuchen auf unserem Erfolg aufzubauen und von unseren Kunden zu lernen. Da gibt es kein Ende", so Niki Jones.

Die Basis ihrer Kollektionen bildet laut Niki Jones die konsistente Farbpalette: So kann mit den verschiedenen Farben und Mustern nach Lust und Laune gespielt und experimentiert werden. Dass das Mix'n'Match-Verfahren nicht nur etwas für Styling-Experten sein muss, ist Niki Jones bei ihren Kollektionen sehr wichtig: "Man kann wirklich ganz einfach verschiedene Motive miteinander kombinieren." Es sei ein bisschen wie mit einem Puzzle – man könne sich etwas aussuchen und untereinander mixen, es passt trotzdem zusammen, eben weil alle Entwürfe so designt sind, um miteinander zu harmonieren. Also dann, let's play!

Text: Sabine Vaas