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Magic Circus Editions - auf Fantasiereise ins Leuchtenland. Ein Interview mit Marie-Lise Fery.

Magische Stimmungen. Wohnräume, in denen das Licht nicht nur zur Beleuchtung, sondern auch als Kunstwerk wirkt. Dies schaffen die ausgefallenen Leuchten von Magic Circus Editions aus Frankreich. Dass die Marke ein absoluter Newcomer ist, von Marie-Lise Frey im Jahr 2015 gegründet, mag man bei der Souveränität und Stärke der Designsprache kaum glauben – und doch entdeckte sie Dopo Domani als einer der ersten Händler weltweit und führt sie seitdem. Um magische Einrichtungen mit diesen Leuchten zu kreieren ... wir haben Marie-Lise Fery zum Interview getroffen:

Was genau inspiriert Sie für das Design Ihrer Leuchten?

Ich gehe mit offenen Augen durch die Welt und nehme alles in mir auf.

Ihr Unternehmen heißt „Magic Circus“ und Sie lieben Zirkus, Cabaret und Varieté Theater. Woher kommt die Vorliebe?

Für mich bedeutet „Magic Circus“ eine Fantasiereise. Ich könnte jetzt über meine Bewunderung für den Zirkus erzählen, oder meine jahrzehntelange Begeisterung für dessen Ästhetik aber „Magic Circus“ ist zunächst einfach der Traum, den ich in meinem Kopf geschaffen habe. Das klingt seltsam, hilft aber, wenn es darum geht, Gefühle auszudrücken.
Mein erster Wunsch war es, Leute zu sich zu führen, ohne direkten Einfluss und sie dazu zu bringen, die Dinge auf ihre Art und Weise zu sehen.

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Wenn Sie sich eine Rolle im Zirkus aussuchen könnten, als Artist oder Zirkusdirektor oder oder, als was würden Sie die Manege betreten?

Wenn ich eine Rolle verkörpern könnte, dann wäre ich gerne Choreographin der Artisten, um Aufführungen zu erfinden und inszenieren. Mir würde unglaublich viel einfallen, ich bin sehr verträumt.

Können Sie die Philosophie von Magic Circus beschreiben?

Wir sind eine beständig wachsende Marke und möchten uns im Laufe der Zeit verwurzeln. Jedes unserer Designs entsteht in einer Art Workshop, in dem wir in Kontakt mit den Erfahrungen, mit der vergangenen Zeit, quasi mit unseren Ahnen treten. Auch wenn dies etwas spirituell klingen mag, aber durch diese Besinnung entstehen die Details, die Perfektion in jedem Finishing und dieser Stempel, den wir jedem einzelnen Stück aufdrücken.

Derzeit verleiht Messing ihren besonderen Leuchten den Glanz. Werden Sie dabei bleiben oder steht nach dieser Kollektion ein Materialwechsel an?

Derzeit ist Messing mein Lieblingsmaterial. Aber um die Frage zu beantworten: Ich könnte mir auch vorstellen mit anderen, sogar weniger wertvollen Materialien zu arbeiten um meine Ideen auf meine eigene Art und Weise umzusetzen.
Mein Stil entwickelt sich weiter, die Geschichten rund um die Entwürfe werden unterschiedlich sein aber ich bleibe immer die gleiche Person.
Ich höre immer auf meine Intuition und auf meinen Wunsch, etwas für mich perfekt umzusetzen.

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«When something has soul, it will always find its place» haben Sie von Ihrer Mutter gelernt. Ändert sich die Einrichtung in ihrer Wohnung daher oft, weil Sie viele besondere Stücke finden, oder ist diese beständig?

Ich habe viel von meiner Mutter gelernt. Sie hatte unter anderem die Fähigkeit, „bad taste“ Gegenstände mit einer unglaublichen Klasse in die Einrichtung zu integrieren und sie somit zu etwas Besonderem zu machen.  Sie hatte ein sehr gutes Auge dafür, ich bin dagegen etwas zurückhaltender. Es ist aber schon so, dass ich gerne die Einrichtung verändere. Auf diese Weise kann man die Energie erneuern und es lässt mich wachsen. Es ist aber auch eine Methode, alles Materialistische zu vergessen und sich auf das Essentielle zu reduzieren.